Forschung für die zivile Sicherheit
Die VDI Technologiezentrum GmbH ist im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Projektträger für den Bereich zivile Sicherheitsforschung. Ziel des Forschungsprogramms ist es, die Sicherheit der Bevölkerung in unserem Land zu verbessern, Innovationsprozesse zu beschleunigen und sich auf internationalen Märkten für zivile Sicherheitsanwendungen zu positionieren.
Unser Aufgabenbereich erstreckt sich dabei auf die fachliche und konzeptionelle Gestaltung der Forschungsförderung, das heißt auf die Prüfung, Begleitung und das Projektmanagement von Forschungsvorhaben, die sich auf die ausgeschriebenen Bekanntmachungen beworben haben und im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung für eine Förderung ausgewählt wurden.
Durch die Bekanntmachungen werden Schwerpunkte gesetzt, die zuvor durch Expertenkomitees festgelegt wurden. Aktuell gehören dazu beispielsweise die Sicherung von Warenketten, von Versorgungsinfrastrukturen, der Bereich gesellschaftliche Dimensionen und der Schutz und die Rettung von Menschen. Darüber hinaus werden internationale Forschungskooperationen mit Frankreich, den USA und Israel gefördert, denn durch die Zusammenarbeit mit anderen Nationen entstehen wertvolle Synergien. Wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf dem Weltmarkt ist außerdem die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen, die im Bereich der zivilen Sicherheitsanwendungen tätig sind. Mit gezielten Maßnahmen wird somit ein Beitrag zur Beschleunigung des Innovationsgeschehens in Deutschland geleistet.
Obwohl es im zivilen Sicherheitsforschungsprogramm häufig um technische Innovationen geht, darf es nicht als reines Technologieprogramm verstanden werden. Innovationen im Bereich der zivilen Sicherheit sind niemals nur technische Neuerungen, sondern beinhalten auch wegweisende organisatorische Konzepte und ideenreiche Handlungsstrategien. Daher ist eine Interdisziplinarität der Projekte mit Beteiligung der Geistes- und Sozialwissenschaften unverzichtbar. Wissenstransfer in die Öffentlichkeit, gesellschaftliche Akzeptanz von neuen Technologien, kritische Fragen zur Definition von Privatsphäre, Datenschutz, Auswirkungen auf die Menschen- und Freiheitsrechte und die Transparenz von Prozessen sind beispielsweise Schwerpunkte der zivilen Sicherheitsforschung, die mit der Technologie als solcher nur einen kleinen gemeinsamen Nenner haben. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einbeziehung von Endnutzern, damit die Ergebnisse der Forschungsprojekte anwendungsnah und umsetzbar sind.
Dialog und Transparenz sind hierbei die Schlüsselvorrausetzungen für den Programmerfolg.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beraten wir kostenlos deutsche Interessenten und Antragsteller in allen Fragen zu Förderung und Antragstellung.
Wir unterstützen fachbezogen und wettbewerbsneutral:
- Unternehmen (insbesondere KMU)
- Forschungseinrichtungen
- und Hochschulen
Weitere Informationen zum aktuellen Programm “Forschung für die zivile Sicherheit” der Bundesregierung finden Sie unter www.Sicherheitsforschungsprogramm.de

