Aktuelle Bekanntmachungen

„Zivile Sicherheit – Schutz kritischer Infrastrukturen“

Einreichungsfrist: 22.01.2014 - 05.05.2014

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 22. Januar 2014 die Förderrichtlinien zur deutsch-französischen Kooperation „Zivile Sicherheit – Schutz kritischer Infrastrukturen“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2012 bis 2017“ der Bundesregierung veröffentlicht. Mit dieser Bekanntmachung verfolgt das BMBF gemeinsam mit der Agence Nationale de la Recherche (ANR) das Ziel, die bilaterale Kooperation auf dem Gebiet der zivilen Sicherheitsforschung weiter zu stärken.

Es werden interdisziplinäre Forschungsprojekte gefördert, in denen deutsche und französische Partner gemeinsam Lösungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen in den Bereichen Energie (z. B. Strom, Öl, Gas und Kraftstoffe), Wasserversorgung und Verkehr sowie zu deren gegenseitigen Abhängigkeiten erarbeiten oder sich übergreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekten widmen. Denn sowohl in Deutschland als auch in Frankreich sind Energie-, Wasser- und Verkehrsinfrastrukturen lebenswichtiges Rückgrat für Gesellschaft und Wirtschaft. Bürgerinnen und Bürger sind ebenso wie Unternehmen und Betriebe auf das reibungslose Funktionieren und die Verlässlichkeit dieser Versorgungseinrichtungen angewiesen. Aus der zunehmenden Vernetzung und aus dem gegenläufigen Trend, Einrichtungen stärker dezentral zu organisieren, ergeben sich vielfältige neue Herausforderungen für den wirksamen Schutz kritischer Infrastrukturen. Hier liegt ein zentrales Feld für die zivile Sicherheitsforschung in den Partnerländern.

Einreichungsfrist für Projektskizzen:
In der ersten Verfahrensstufe ist für jeden Projektvorschlag eine gemeinsame Projektskizze aller deutschen und französischen Partner (Joint Proposal) für ein Projekt in einer identischen Fassung sowohl bei der VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ) als auch bei der ANR einzureichen. Die Projektskizze ist in englischer Sprache zu verfassen und sollte gut verständlich und ohne weitere Hilfsmittel nachvollziehbar sein.

In Deutschland ist die gemeinsame Projektskizze bis spätestens zum 5. Mai 2014 in schriftlicher Form auf dem Postweg und parallel dazu in elektronischer Form über das Internetportal https://www.projekt-portal-vditz.de/bekanntmachung/ZivileSicherheit-DE-FR-SchutzkritischerInfrastrukturen online vorzulegen.

In Frankreich ist die gemeinsame Projektskizze bis spätestens zum 5. Mai 2014, 13 Uhr, in identischer elektronischer Fassung über das Internetportal http://www.agence-nationale-recherche.fr/FR-ALL-2014-Protec-Infra-Critiques vorzulegen. Für die dortige Einreichung sind die Vorgaben der Förderrichtlinie der ANR bindend.

Ansprechpartner:
Projektträger des BMBF – Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“
VDI Technologiezentrum GmbH
Dr. Steffen Muhle, Telefon: +49 211 6214-375, E-Mail: muhle@vdi.de
Dr. Christian Krug, Telefon: +49 211 6214-452, E-Mail: krug_c@vdi.de

Partnering Event (26.02.14, Köln):

Weitere Informationen:

Zivile Sicherheit – Fit für Europa (Call Now)

Einreichungsfrist: 31.12.2013 - 28.02.2014

Seit dem Start des Europäischen Sicherheitsforschungsprogramms im Jahr 2007 arbeiten deutsche Akteure gemeinsam mit internationalen Partnern in Forschungsverbünden zusammen, um die zivile Sicherheit auch auf europäischer Ebene zu erhöhen. Die Fortführung dieser Aktivitäten erfolgt im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (Horizont 2020, Laufzeit 2014 bis 2020) in der eigenständigen Herausforderung „Sichere Gesellschaften – Schutz der Freiheit und Sicherheit Europas und seiner Bürger”.

Eine Analyse der Beteiligung deutscher Antragsteller im 7. Forschungsrahmenprogramm zeigt, dass im Bereich der Beteiligung von Unternehmen aus Deutschland im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten noch großes Wachstumspotenzial besteht. Auch sind deutsche Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im Europäischen Sicherheitsforschungsprogramm noch unterrepräsentiert.

Die Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Fit für Europa (Call Now)” soll dazu beitragen, BOS und kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU) in der Phase der Ausarbeitung eines Antrags für Horizont 2020 zu unterstützen, um durch eine erhöhte Beteiligung bisher ungenutztes Potenzial zu aktivieren.

Bei Fragen und Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an unseren Ansprechpartner Dr. Lars Winking (Tel.: +49 211 6214-323).

Weitere Informationen:

nach oben